Wappen von GroßenheidornGroßenheidorn

ist im Laufe der Jahre mit Steinhude zusammengewachsen. Das kleine Dorf mit ca. 3000 Einwohnern wird 1247 erstmal urkundlich erwähnt.  Die kleine St. Thomaskirche, ein Bruchsteinbau mit  dreiseitigem Chorschluß wurde vor ca. 300 Jahren erbaut, wohl aus den Resten einer dort stehenden Kapelle aus dem 15. Jahrhundert. Schöne Bauernhöfe zieren den Orstkern und man kann gemütlich einkehren in zwei Gaststätten und kleinen Cafe`s. 

 

 Und obwohl der Ort nicht sehr groß ist, hat es einen zweiten Ortsteil aufzuweisen: der Großenheidorner Strand im Südosten des Meeres. Er wurde um die Jahrhundertwende von dem Hannoverschen Architekten Flügel geplant. Ein Straßennamen "Flügelhorst"  weiß noch auf ihn hin.  Anfangs nur mit Wochenendhäusern bebaut, die vor allem den hannoverschen Stadtleuten Erholung boten, ist nun auch dauerhaftes Wohnen dort möglich. Doch auch heute ist es noch ein malerischer Ort mit seinen Kanälen und hübschen Häusern.

    

 

 

Auf sehr gut ausgebauten, kilometerlangen Fahrradwegen kann man die Gegend erkunden

 

und die Natur pur erleben

In einem Waldstück, dem Hohen Holz, direkt an der Fahrradroute Nr. 9 zwischen Steinhude und Wunstorf,  findet man den  "Wasser + mehr Erlebnispark".    Viele kennen diesen Park gar nicht, aber er ist interessant: Anschaulich mit vielen Tafeln wird viel über das Wasser erklärt: Wie kommt das Wasser zu uns nach Hause?  Oder einmal einen Blick in das Wasserwerksgebäude werfen? Wer schöpft das meiste Wasser aus dem Teich? In  diesem Teich sind auch Fische zum Beobachten. Erfrischen kann man sich in einem Wassertretbecken und für den Durst ist ein Trinkbrunnen da. 

     

 

 

 Geht man noch ein Stückchen weiter, findet man den jüdischen Friedhof, idyllisch gelegen am Waldrand.




 

  

   

Und manchmal, wenn man ganz allein an diesem Ort ist im nebeligen Herbst, auch ein ganz  klein wenig unheimlich . . .



Nach oben